Montag, 17 Juli 2017 12:39

Der Energieausweis eines Neubaus zeigt seinen genauen Verbrauch an - diesem Irrtum unterliegen viele. Marc Förderer, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), stellt klar: „Der Energieausweis für Neubauten bezieht sich immer auf den so genannten Energiebedarf. Dieser beschreibt die Energie, die ein Gebäude unter Normbedingungen benötigt.“ Bezugsgröße von jedem Energieausweis ist das Referenzklima Potsdam. Wer in Hamburg oder München lebt, kann tatsächlich ganz andere Bedingungen vorfinden. Zu den festgelegten Normbedingungen gehöre so zum Beispiel, dass im Haus eine mittlere Umgebungstemperatur von 20°C in jedem beheizten Raum vorliegt und ein pauschaler Warmwasserbedarf von 12,5 kWh je Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr verwendet wird. Weiterhin ist die im Energieausweis angegebene Gebäudenutzfläche nicht mit der Wohnfläche identisch, denn diese bezieht sich auf eine energetische Bezugsgröße aus dem beheizten Gebäudevolumen. Der BSB-Experte rät deshalb, sich zusammen mit dem Energieausweis immer die zugrunde liegenden Berechnungen aushändigen zu lassen. Nur so kann der Energieausweis und dessen Angaben geprüft, nachvollzogen und entsprechend für das konkrete Haus bewertet werden.

Diesen und weitere Expertentipps finden Sie unter

www.bsb-ev.de/verbraucherservice/expertentipps/

 

Donnerstag, 13 Juli 2017 11:59

Das Gemeinschaftsprojekt von Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB), AIA AG als Berufshaftpflichtversicherer und Institut für Bauforschung e.V., Hannover (IFB) mit der Auswertung von kanpp 5.000 Berufshaftpflichtfällen dokumentiert einen stetigen Anstieg der zu verzeichnenden Bauschäden. Dabei haben sich die Schadensfälle über den Gesamtbetrachtungszeitraum 2002 bis 2013 um rund 450% gesteigert.

Diese Entwicklung ist grundsätzlich spiegelbildlich übertragbar auf die Bautätigkeit in Deutschland insgesamt, da die Abläufe der Bauprozesse prinzipiell identisch sind, unabhängig davon, ob z.B. ein Bauherr mit einem Architekten baut und verschiedene Verträge mit ausführenden Unternehmen schließt oder Vertragspartner z.B. eines Generalunternehmers/-übernehmers ist.

Ein zweites Ergebnis dieser Untersuchung ergibt, dass die durchschnittlichen Bauschadenkosten ebenfalls deutlich angestiegen sind.

Die gesamte Untersuchung ist zu finden unter:

https://www.bsb-ev.de/fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Aktuell/Studien/15_Forschungsbericht_IFB_Bauschaeden_und_Bauschadenkosten_2015.pdf

Donnerstag, 13 Juli 2017 10:46

Der Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB) und das Institut für Bauforschung e.V., Hannover (IFB) haben im Rahmen einer Studie darauf hingewiesen, dass das zahlenmäßige Mängelaufkommen bei der aktuellen Untersuchung mit 1.642 festgestellten Mängeln auf einem sehr hohen Niveua liegt.

Die gewerkespezfischen Auswertungen der Untersuchung zeigen zwar, dass insbesondere die schweren konstruktiven Mängel im Bereich "Rohbau/Statik/Dachkonstruktion" rückläufig sind, dass der Bereich "Fenster und Türen" mittlerweile weniger Probleme bereitet und auch die Mängel im Bereich "Eärmedämmung/Schallschutz/Brandschutz" leicht zurückgehen. Dafür verschiebt sich das Mängelaufkommen aber deutlich hin zu Problemen im Bereich "Gebäudeabdichtung/Perimeterdämmung", bei denen die Folgen von unentdeckten Baumängeln in der Form späterer Bauschäden oftmals auch schwerwiegend sind. Eine weitere Verlagerung des Mängelaufkommens erfolgt außerdem zu dem Bereich "Innenputz/Estrich/Innenausbau". Hier ist es besonders der Anstieg der Mängelanzahl als solcher, der Sorge bereitet.

Die komplette Untersuchung ist zu finden unter:

https://www.bsb-ev.de/fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Aktuell/Studien/2015_Forschungsbericht_IFB_Bauqualitaet_Hausneubau_Auswertung_BBQK.pdf

Donnerstag, 13 Juli 2017 10:24

Der Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB) und das Institut für Bauforschung e.V., Hannover (IFB) haben in einem Gemeinschaftsprojekt die Bau- und Leistungsbeschreibungen von Hausanbietern für Ein- und Zweifamilienhäuser analysiert. Dabei kam heraus, dass ein Großteil der Bau- und Leistungsbeschreibungen in mehr oder minder erheblichen Umfang die Mindestanforderungen nicht erfüllt. Vielfach sind für die Fertigstellung eines konkreten Bauvorhabens erforderliche Leistungen nicht aufgeführt oder ungenügend beschrieben. Gleichzeitig wird nicht transparent dargestellt, welche Leistungen im Detail vom Bauherren erwartet werden bzw. "bauseitig" zu erbringen sind. Darüber hinaus sind viele Leistungsbeschreibungen vom Umfang her so knapp und allgemein formuliert, dass sie keinen genauen Rückschluss auf einzelne verwendete Materialien oder die Leistung und damit auf die Qualität des gesamten Bauvorhabens zulassen. Dieses erschwert die Vergleichbarkeit der Angebote verschiedener Hausanbieter für Bauherren in erheblichem Maße.

Den vollständigen Untersuchungsbericht finden Sie unter:

https://www.bsb-ev.de/fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Aktuell/Studien/20160615_Abschlussbericht_Bau-_und_Leistungsbeschreibungen_2016.pdf

Donnerstag, 13 Juli 2017 10:18

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes des Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB) und dem Institut für Bauforschung e.V., Hannover (IFB) wurden die Zahlungspläne in Bauverträgen analysiert. Dabei kam heraus, dass weiterhin die vorgefundene Gestaltung der Zahlungspläne und die dazu korrespondierenden Vertragskauseln in den Bauverträgen aus Verbrauchersicht insgesamt Anlass zur Kritik geben.

Die detaillierte Untersuchung ist zu finden unter:

https://www.bsb-ev.de/fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Aktuell/Studien/20170214_Analyse_Zahlungsplaene_Bauvertraege_BSB.pdf

Donnerstag, 13 Juli 2017 08:54

Anfang Juni 2017 hat der Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB) eine Kurzstudie mit dem Titel "Baugrundrisiko und -untersuchungen - Schadensfälle, Ursache und Folgen" veröffentlicht. Die Untersuchung hat das Institut für Bauforschung Hannover im Auftrag des BSB durchgeführt. Die Kurzstudie stellt prägnant die Untersicherungsinhalte einer Baugrundanalyse vor. Anhand von beispielhaften Schadensfällen wird verdeutlicht, welche Folgen das Bauen ohne Baugrundgutachten haben kann.

Die Kurzstudie findet man auf der BSB-Website unter:

https://www.bsb-ev.de/fileadmin/user_upload/Bauherren-Schutzbund/Aktuell/Studien/20170531_Kurzstudie_IFB_Baugrundrisiko_etc.pdf

Donnerstag, 13 Juli 2017 08:36

Zur Unterstützung der Argumentation Richtung Bundespolitik und anlässlich der Bundestagswahl hat der Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB) Anfang Juni 2017 eine repräsentative Umfrage mit dem Forschungsinstitut forsa durchgeführt. Dabei kam heraus, dass Eigenheimbesitzer und Mieter beim Hausbau und Immobilienkauf zu 87% Fehler bei der Bauausführung bzw. Baumängel befürchten. 84% der Befragten fürchten eine Insolvenz des Bauunternehmens. Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der eigenen Interessen gegenüber den Bauunternehmen und Verfäufer befürchten immerhin noch 67% der Befragten.

Vor diesem Hintergrund fordern 76% der Eigentümer und Mieter mehr Rechte für Käufer und Hausbauer bei Baumängel oder bei Verzug bzw. Nichterfüllung des Vertrages. Mehr finanzielle Förderung durch den Staat fordern 51%. Weniger gesetzliche Vorgaben und Regulierung zu Bauweise, zum Beispiel in Bezug auf Anforderung eines energetischen Bauens, fordern immerhin noch 45%. Die Ergebnisse machen sehr deutlich, dass die Eigenheimbeseitzer, potentielle Bauherren und Immobilienkäufer von der Bundespolitik mehr Rechtssicherheit erwarten. Diese Ergebnisse wird der BSB nutzen, um Richtung Bundespolitik deutlich werden zu lassen, dass Verbraucherschutz beim Bauvertrags- und Bauträgervertragsrecht ein elementarer Bestandteil ist, um den Wohnungsbau weiterhin zu fördern und zu unterstützen.

Dienstag, 11 Juli 2017 12:06

Die BEST freut sich, dass die erfolgreiche Kooperation mit unserem Web-Designer CREADORADO auch in diesem Geschäftsjahr fortgesetzt wird.

Dienstag, 11 Juli 2017 09:30

Die BEST freut sich über das 1-jährige Firmenjubiläum. Wir sind dankbar und stolz zugleich, dass wir unsere Kunden fachgerecht und zeitnah bedienen konnten. Wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf unsere weitere Kooperation in den kommenden Jahren.