Donnerstag, 13 Juli 2017 08:36

Umfrage des Bauherren Schutzbundes zum zukünftigen Verbraucherschutz

Zur Unterstützung der Argumentation Richtung Bundespolitik und anlässlich der Bundestagswahl hat der Bauherren Schutzbund e.V., Berlin (BSB) Anfang Juni 2017 eine repräsentative Umfrage mit dem Forschungsinstitut forsa durchgeführt. Dabei kam heraus, dass Eigenheimbesitzer und Mieter beim Hausbau und Immobilienkauf zu 87% Fehler bei der Bauausführung bzw. Baumängel befürchten. 84% der Befragten fürchten eine Insolvenz des Bauunternehmens. Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der eigenen Interessen gegenüber den Bauunternehmen und Verfäufer befürchten immerhin noch 67% der Befragten.

Vor diesem Hintergrund fordern 76% der Eigentümer und Mieter mehr Rechte für Käufer und Hausbauer bei Baumängel oder bei Verzug bzw. Nichterfüllung des Vertrages. Mehr finanzielle Förderung durch den Staat fordern 51%. Weniger gesetzliche Vorgaben und Regulierung zu Bauweise, zum Beispiel in Bezug auf Anforderung eines energetischen Bauens, fordern immerhin noch 45%. Die Ergebnisse machen sehr deutlich, dass die Eigenheimbeseitzer, potentielle Bauherren und Immobilienkäufer von der Bundespolitik mehr Rechtssicherheit erwarten. Diese Ergebnisse wird der BSB nutzen, um Richtung Bundespolitik deutlich werden zu lassen, dass Verbraucherschutz beim Bauvertrags- und Bauträgervertragsrecht ein elementarer Bestandteil ist, um den Wohnungsbau weiterhin zu fördern und zu unterstützen.